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Ex-E.ON-Mitarbeiter bezog als Minister firmenrente
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Februar 12th, 2005, 1:32pm |
| Begonnen von Paladin | Abschicken von Paladin |
Der Bundeswirtschaftsminister a.D. Werner Müller (parteilos) wechselte in die Politik und bezog (als Vorgänger von Wolfgang Clement) während seiner Amtszeit von Januar 2002 an eine firmenrente seines früheren Arbeitgebers E.ON. Zu betrachten ist dabei zusätzlich, daß E.ON eine Fusion mit Ruhrgas angestrebt hatte. Diese Fusion wurde allerdings vom Kartellamt abgelehnt. Der Zusammenschluß der beiden Firmen (E.ON mit Ruhrgas) konnte dennoch erfolgen, weil E.ON für diese Fusion im Sommer 2002 eine Ministererlaubnis erhalten hatte. Diese Erlaubnis, welche die Entscheidung des Kartellamtes außer Kraft setzte, wurde vom damaligen Staatssekretär im Ministerium, Alfred Tacke, erteilt. Die firmenrente von E.ON habe aber die politischen Entscheidungen vom Minister a.D., Werner Müller, nicht beeinflußt, räumt der Wirschaftsminister a.D. ein. Ein Schelm, wer dabei böses denkt, denn böse Zungen könnten etwas anderes behaupten... Müller ist im September 2002 aus der Politik ausgeschieden und heute Vorstandschef des RAG-Konzerns, der die Ruhrgas-Anteile an E.ON veräußert hatte. Die vorliegenden Informationen sind zum größten Teil dem Hamburger Abendblatt vom 19.01.2005 entnommen. |
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